🍅 Fruchtgemüse
Tomaten · Physalis
Keimtyp: Lichtkeimer
Aussaat: Voranzucht im Haus
Nehmen Sie für die Aussaat den Quick-Quick Igel.
Wählen Sie dazu den roten Kegel (Lichtkeimer).
Drücken Sie mit dem Igel die Pflanzlöcher in die feine Anzuchterde. Legen Sie anschließend jeweils ein Samenkorn in das Loch und bedecken Sie es nur leicht mit Erde, damit noch genügend Licht an das Saatgut gelangt.
Anzuchterde ist für die Vorzucht besonders gut geeignet, weil sie locker und nährstoffarm ist. Dadurch entwickeln die jungen Pflanzen kräftige und gesunde Wurzeln.
Stellen Sie die Aussaat anschließend hell und warm, zum Beispiel an ein Südfenster. Die Erde sollte gleichmäßig feucht bleiben, aber nicht nass.
Sobald sich nach den Keimblättern das erste oder zweite echte Blattpaar zeigt, werden die Jungpflanzen pikiert und in nährstoffreichere Erde umgesetzt.
Temperatur:
Für eine gute Keimung benötigen Tomaten und Physalis etwa 20–24 °C. In dieser Wärme keimen die Samen meist innerhalb weniger Tage.
Licht:
Stellen Sie die Aussaat möglichst hell, idealerweise an ein Südfenster. Die Pflanzen brauchen viel Licht, damit sie kompakt wachsen und nicht vergeilen.
Reicht das natürliche Licht noch nicht aus, kann eine Pflanzenlampe helfen. Besonders im frühen Frühjahr sorgt zusätzliches Licht dafür, dass sich die Jungpflanzen kräftig entwickeln.
Sobald sich nach den Keimblättern das erste oder zweite echte Blattpaar zeigt, werden die Pflanzen pikiert und in nährstoffreichere Erde umgesetzt.
Keimblätter und echte Blätter:
Nach der Keimung erscheinen zuerst die Keimblätter. Diese gehören noch zur Samenanlage und sehen meist einfach und glatt aus. Erst danach wachsen die ersten echten Blätter, die bereits die typische Form der Tomaten- oder Physalispflanze zeigen.
Sobald sich das erste oder zweite echte Blattpaar entwickelt hat, werden die Jungpflanzen pikiert. Dabei setzt man sie in nährstoffreichere Erde, damit sie weiter kräftig wachsen und genügend Nährstoffe für ihre Entwicklung erhalten.